Binde - Faszien Massage 

Die Faszienmassage ist eine Behandlung des kollagenen Bindegewebes. Dabei wird durch Druckstimulation versucht vor allem Veränderungen von Gewebefasern zu behandeln. Die Massage kann mit oder ohne zusätzliche Hilfsmittel (direkt oder indirekt) erfolgen.

Eine Faszienmassage kann im Sport-, Wellness– oder Therapiebereich bei diversen Beschwerden der Muskeln oder Gelenke verwendet werden. Neben manueller Stimulation durch einen Masseur nach der Fascial Release Methode, kann alternativ auch eine Faszien-Rolle genutzt werden.

Bei der Faszienmassage handelt es sich um eine druckhafte Stimulation von bestimmten Bindegewebszellen. Die Art der Massage sowie das zu behandelnde Gewebe unterschieden sich dabei von herkömmlichen Gewebemassagen.

Unter Faszien werden im medizinischen Bereich die kollagenhaltigen Fasern des Bindegewebes verstanden. Was dabei genau zu den Faszien gezählt wird, kann variieren. So kann die Definition auch das Unterhaut-Fettgewebe oder etwa den Sehnengewebe-Ansatz einschließen.

Faszien durchziehen einen Großteil des Körperinneren und halten die inneren Organe und Gewebe zusammen sowie in ihren jeweiligen Positionen. Die drei Faszienarten (oberflächliche, tiefe und viszerale Faszien) sitzen unterschiedlich tief im Gewebe.

Die Faszienmassage behandelt vor allem mögliche Störungen und Veränderungen am Bindegewebe. Bei Verklebungen oder Knotenbildung der Faszien werden verschiedene Stimulationsmethoden genutzt, um diese wieder zu lösen.

Zu unterscheiden ist die Faszienmassage von einer klassischen Ölmassage sowie den meisten Wellnessmassagen. Die Massage der Faszien wird häufig lokal durchgeführt und spielt sich meist im Tiefengewebe ab.

Herkömmliche Gewebemasssagen behandeln hingegen vor allem die Muskulatur und dienen der allgemeinen Entspannung.

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